ITA WEGMAN THERAPEUTIKUM
Verein für erweiterte Therapie und Kultur e.V. Dortmund


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Motiv

Unsere Zukunft hängt ab von der Frage, inwieweit unsere Kultur der Erde als Organismus und dem einzelnen Menschen als Individuum gerecht wird.

Eine Entwicklung in diese Richtung deutet sich schon in vielen sozialen und kulturellen Umbrüchen der letzten Jahre an. Der Einzelne will sich zunehmend von der Bevormundung durch Staat, Institutionen und Konventionen befreien und seine Lebensverhältnisse mehr und mehr selbst gestalten und verantworten. Dieses Bedürfnis zeigt sich nicht zuletzt in der Sprechstunde des Arztes, wo der mündige Patient nicht nur nach der Beseitigung von Symptomen fragt. Vielmehr will er auch ihr Entstehen begreifen und daran mitwirken, ungünstige Lebensbedingungen zu verändern. Er will in seinen persönlichen Verhältnissen wahrgenommen werden.

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die Impulse zu verwirklichen, die sich aus der Anthroposophie Rudolf Steiners zur Erweiterung der Therapie ergeben. Zu Grunde liegt ein Menschenbild, das neben der physischen auch die seelische und geistige Ebene der menschlichen Existenz systematisch mit einzubeziehen versucht.

Eine Individual-Medizin in diesem Sinne macht neben ärztlicher Beratung und medikamentöser Therapie auch künstlerische Therapien, psychologische Beratung und Anderes erforderlich. Diese interdisziplinäre therapeutische Zusammenarbeit ist die Grundidee des Therapeutikums: aus den verschiedenen Seiten, die ein Patient von sich zeigt – z.B. seine körperliche Erscheinung, die Symptome seines Krankheitsbildes, seine Bewegungen und Sprache, seine subjektiven Empfindungen, seine Biographie – ergibt sich in der Teamkonferenz der Therapeuten schrittweise ein umfassendes Bild für ein Therapiekonzept, aus dem heraus sich neue Heilungschancen für den Patienten entwickeln lassen.

Neben der Einzeltherapie gibt es ein wechselndes Veranstaltungsprogramm mit Tagungen, Kursen und Vorträgen zur Gesundheitsentwicklung und Lebensgestaltung, zu aktuellen Zeitfragen und allgemeinen Aspekten der Persönlichkeitsbildung, künstlerische Übungen und soziale Projekte. Wir sehen das Therapeutikum als einen Raum für Begegnung, wo Patienten und Therapeuten gleichzeitig Gebende und Nehmende sind, und auch andere Interessierte Personen jederzeit zur Mitwirkung eingeladen sind.